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Als das Unternehmen JK Molds in Upland, Kalifornien, dem Druck des einheimischen und globalen Wettbewerbs erlag, war zügiges Handeln angesagt, um die Initiative schnellstens wiederzuerlangen. Die Geschäftsleitung bewies Mut und Willen zu einem Neuanfang, als man den sorgfältig kalkulierten Beschluss fasste, den Betrieb zu automatisieren. Die Roboter von System 3R standen dabei ganz oben auf der Einkaufsliste.
Eine seltene Kombination – Startlochmaschine, Drahterodiermaschine und WorkMaster
„Wir hatten die Wahl zwischen Investition und Untergang“, sagt Geschäftsführer Patrick Elliott. „Wir setzten alles auf eine Karte und gaben über drei Millionen Dollar für vier WorkMaster, Paletten und Werkzeuge von System 3R sowie für mehrere hochwertige Maschinen aus.“
JK Mold stellt seit 1970 hochwertige Mehrfachformen her und ist vor allem bei Kunden aus den Bereichen Medizin und Gesundheitswesen sehr gefragt. Das Unternehmen ist stolz auf sein technisches Know-how und bietet Ganzheitslösungen an – von Produktdesign bis hin zu Formwerkzeugbau und Lieferungen von Probeteilen. Strenge Toleranzen und höchste Qualität sind bei Formwerkzeugen für u.a. chirurgische Instrumente, Implantate, Injektionsspritzen, Medizinflaschen und Sonden ein absolutes Muss. Die sichere Funktion solcher Produkte ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Frage von Leben oder Tod.
Automatisierte Messzelle – Brown & Sharp Koordinatenmessmaschine und WorkMaster.
„Kostenreduktion, beibehaltene Wiederholgenauigkeit und schnellere Lieferungen waren die Hauptmotive für die Automatisierungsstrategie“, erklärt Patrick Elliott. „Wir wussten, wenn wir das erreichen würden, könnten wir es mit allen Mitwettbewerbern aufnehmen und gleichzeitig drastische Maßnahmen wie Stellenabbau und dgl. vermeiden.“
Dank der Palettierung können die erfahrenen Mitarbeiter die Voreinstellung außerhalb der Maschine vornehmen, während die Bearbeitung während der Nachtstunden in den bedienerlosen automatischen Produktionszellen erfolgt. Diese werden dabei hauptsächlich durch Webkameras überwacht. Ein Schlüssel zum Erfolg war also die Begrenzung des menschlichen Faktors. Dank der Rund-um-die-Uhr-Produktion konnte JK Molds die Kapazität verdoppeln – und das bei beibehaltener Mitarbeiterzahl.
„Mit den automatischen Zellen im Maschinenpark streben wir jetzt mit 30 Mitarbeitern einen Umsatz von 8 Millionen Dollar an. Das ist schon beachtlich, wenn man bedenkt, dass man in der Industrie normalerweise mit einem Umsatz von 150.000 Dollar pro Mitarbeiter rechnet“, sagt Elliott.
Ein WorkMaster belädt rund um die Uhr zwei Mitsubishi-Senkerodiermaschinen.
Auf den 2.400 m2 Fabrikfläche sind heute vier WorkMaster verteilt. Drei davon laden eine Fräszelle mit Makino-Maschinen, eine Messzelle mit einer Brown & Sharp Koordinatenmessmaschine und eine Doppelzelle mit zwei Mitsubishi-Senkerodiermaschinen. Der vierte WorkMaster belädt eine Zelle mit einer Mitsubishi-Drahterodiermaschine und einer Startlochmaschine, in der die Drahterosion vorbereitet wird.
„Unsere Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit haben sich auf der ganzen Linie erhöht, und wir haben unsere Stellung als Branchenführer zurückerobert. Die Kombination aus Automation und loyalen Mitarbeitern ist eine solide Basis für weitere Erfolge“, freut sich Patrick Elliott.
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